Sportschutz

 

Wie das Tragen eines Schutzhelmes beim Fahrrad- oder Skifahren setzt sich der Schutz der Zähne und der Kiefer insbesondere bei Sportarten, wo hart um Sieg oder Niederlage gekämpft wird, immer mehr durch.

Sportmundschutz bietet Schutz vor vermeidbaren Verletzungen, wie

  • Zahnschmelzabsplitterungen
  • Zahnwurzelfrakturen
  • das Ausschlagen von Zähnen,
  • das komplette oder teilweise Abschlagen von Zahnkronen
  • Frakturen (Brüchen) im Unterkieferbereich.



Dabei behindern sie nicht beim Sport.
Im Gegenteil, dieses Mehr an Sicherheit fördert den Kampfgeist und die persönliche Einsatzbereitschaft, Höchstleistungen zu erzielen.

Besonders gefährdet sind

  • nach vorn stehende und außer der Reihe stehende Zähne
  • Zähne mit Kariesdefekten oder großen Füllungen
  • wurzelbehandelte Zähne
  • Pfeilerzähne von Kronen und Brücken
  • Patienten mit Bisslagestörungen



Der individuell gefertigte, fest auf den Zähnen sitzende Sportmundschutz besteht aus
einer speziellen Art von Silikon. Dieses ist biologisch gut verträglich und sehr elastisch.
Die Reinigung kann mit der Zahnbürste, im Reinigungsbad oder durch Auskochen erfolgen.

Fertigung und Aussehen des Sportmundschutzes:

  • Abdrucknahme von Ober- und Unterkiefer
  • Konstruktionsbiss aus Wachs
  • Herstellung des Sportmundschutzes in der Zahntechnik
  • der Mundschutz umschließt die obere Zahnreihe völlig
  • zwischen der oberen und unteren Kauebene wird eine Pufferzone von 2 – 4 mm, das sogenannte Aufbissrelief gelassen, so können plötzliche Schläge oder stöße elastisch abgefangen werden
Der ideale Einsatz des optimalen Sportmundschutz- Gerätes wird durch das Alter und
die vom Träger praktizierte Sportart bestimmt.
So gibt es auch für Kinder in der Wechselgebiss-Phase, mit kieferorthopädischen
Apparaturen, mit fehlenden Zähnen oder mit kariesanfälligem Gebiss einen ganz
speziellen Sportmundschutz.

Sportmundschutz wird für folgende Sportarten empfohlen:
  • Boxen, Kickboxen
  • Karate, Judo, Ringen
  • Fußball, Basketball, Handball, Volleyball, Baseball
  • Mountainbiking
  • Motocross,
  • Reiten
  • Skirennsport
  • Eishockey, Feldhockey,
  • Eiskunstlauf, Eisschnelllauf
  • Inline-Skating, Skateboard
  • Squash, Polo
Kosten
Schutzmaßnahmen, die bei sportlichen Aktivitäten oder bei Freizeitbeschäftigungen ein Verletzungsrisiko mindern, fallen nicht unter die Leistungspflicht der Gesetzlichen Krankenkasse.
Die Anfertigung eines solchen Mundschutzes wird als Privatleistung vereinbart und abgerechnet.
Die Kosten eines individuell angefertigten Mundschutzes sind gemessen an den möglichen Verletzungen und deren Folgen gering.

Vorsorge lohnt sich - auch beim Sport.