Operationen am Kiefer

Knochenaufbau

Knochenaufbau in der Kieferhöhle: Sinuslift

Oft reicht das Knochenangebot im Oberkiefer-Seitenzahnbereich nicht aus, um ein Implantat zu verankern bzw. einen implantatgetragenen Zahnersatz zu tragen.
Die Kieferhöhle ist ein luftgefüllter Raum und demzufolge kein ausreichendes Fundament für ein Implantat.
Deshalb muss dort oft erst ein Knochenaufbau erfolgen.

Mit einer speziellen Technik wird die Schleimhaut in der Kieferhöhle vorsichtig angehoben und Knochenaufbaumaterial eingebracht.
Je nachdem, wie viel eigener Knochen vorhanden ist, kann das Implantat gleichzeitig oder aber später, nach Anwachsen des Knochens gesetzt werden.

Das eingebrachte Knochenaufbaumaterial ist nach einem halben bis dreiviertel Jahr zu eigenem Knochen umgebaut und belastbar.

Knochenaufbau vor Implantationen

Sehr häufig ist vorallem nach längerer Zahnlosigkeit der eigene Knochen nicht breit oder hoch genug, dass Implantate gesetzt werden können.
Zusätzliche knochenaufbauende Maßnahmen sind erforderlich.

Die Methoden hierfür sind vielfältig. Gern beraten wir Sie ausführlich, ob und welcher Knochenaufbau für Sie individuell in Frage kommt.

Ziel ist es, ein stabiles Implantatlager zu schaffen, damit die Implantate sicher im Knochen verankert sind und Sie lange Freude an ihren neuen Zähnen haben.
Dank modernster Methoden sind Knochenaufbauten Routineeingriffe in unserer Praxis.

www.sonicweldrx.com

Seit 2010 verfügen wir über eine neue Technik, Knochen aufzubauen.
Das Sonic Weld RX-System wird als das revolutionäre Augmentationverfahren in der Implantologie bezeichnet.


Wurzelspitzenresektion

Befindet sich an der Wurzelspitze eines Zahnes trotz optimal durchgeführter Wurzelbehandlung eine nicht anderweitig behandelbare, eitrige Entzündung, muss diese operativ entfernt werden.
Dadurch kann der Zahn oft länger erhalten werden.

Der Eingriff erfolgt in örtlicher Betäubung.
Das entzündete Gewebe sowie die Wurzelspitze des erkrankten Zahnes werden entfernt.
Bei größeren Defekten kann ein Knochenaufbau in diesem Bereich notwendig sein.
Die Nahtentfernung erfolgt nach ca. 7 Tagen.

Die Häufigkeit der Wurzelspitzenresektionen ist aufgrund moderner und sicherer Methoden bei der Wurzelbehandlung zurückgegangen.

Verhalten nach Wurzelspitzenresektion siehe unter Zahnentfernungen


Kieferzysten

Entfernung von Kieferzysten

Um verbliebene Wurzelreste oder um Zähne können sich Zysten ( flüssigkeitsgefüllte Hohlräume ) bilden. Diese müssen entfernt werden, da sie größer werden und den Kieferknochen schwächen; schlimmstenfalls könnte der Kiefer zerbrechen.
Auch hier wird ein Knochenaufbau empfohlen.